Gemeindeportrait & unsere Geschichte

Kelmis ist vielfältig. Kelmis ist echt und in unserer Gemeinde ist jeder Zuhause. Wir vereinen eine einzigartige Geschichte mit der Moderne und bilden im schönen Ostbelgien einen zentralen Anlaufpunkt für Jung und Alt, für Groß und Klein und für jeden, der Kelmis gesehen haben will.

Kelmis Entdecken

Wussten Sie eigentlich, dass...?

...die Namen „Kelmis“ und „Hergenrath“ erstmals 1280 erwähnt wurden? Der Ortsname Kelmis stammt aus dem romanischen „Cal(a)minis“, d.h. „bei den Galmeisteinen“. Der Abbau der Kelmiser Galmeilagerstätte setzt urkundlich 1344 ein. Unter der 1837 gegründeten „Société Anonyme des Mines et Fonderies de Zinc de la Vieille-Montagne“, kurz Vieille-Montagne, erlebte die Zinkgewinnung am Kelmiser Berg ihre Blütezeit. 

Von 1439 bis 1794 wird der „Altenberg, wo die Aachener pflegten zu graben“, als Domanialgut des Herzogtums Limburg zu Gunsten des jeweiligen Herzogs von Brabant-Limburg betrieben: zunächst die Burgunderherzöge aus dem französischen Hause Valois, dann ihre Erben die Habsburger, zuerst die spanischen und endlich ab 1703 die österreichischen. Durch verschiedene Teilverträge und durch die Wiener Schlussakte vom 9. Juni 1815 erhielt Preußen dann mehrere Kantone des Ourthe-Departements, darunter Eupen und den vorspringenden Zipfel des Kantons Aubel, das Gebiet des heutigen Kelmis, Neutral-Moresnet genannt. Beide Mächte erhofften dadurch den begehrten Altenberg unter ihre Hoheit zu bringen. Die Einwohner von Neutral-Moresnet haben sich stets dagegen gesträubt, dass das Provisorium aufgehoben wurde.

Sie reichten mehrere Petitionen ein und sprachen sich im Falle einer unumgänglichen Aufteilung dafür aus, dass Neutral-Moresnet an Belgien angeschlossen wird. Durch Artikel 32 des Versailler Vertrages vom 28. Juni 1919 erkannte Deutschland die volle Souveränität Belgiens über Neutral-Moresnet an. Nach den Gemeinderatswahlen in der neuen belgischen Gemeinde wurde der erste gewählte Kelmiser Gemeinderat am 7. Februar 1923 vereidigt. Durch die 1977 durchgeführten Gemeindefusionen entstand die heutige Großgemeinde Kelmis. Sie wurde aus den Altgemeinden Hergenrath, Kelmis und Neu-Moresnet gebildet.

Quelle: www.ostbelgien.net

Anreise nach Kelmis

Sie wollten immer schon einmal unsere Gemeinde und ihre vielzähligen Möglichkeiten entdecken? Ob mit Bus, Bahn oder Auto - Sie erreichen Kelmis in nur wenigen Minuten vom Grenzgebiet aus. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Mit dem Bus
Die Linie 396, die Eupen und Vaals miteinander verbindet, hält in Kelmis und Hergenrath.
Die Linie 717 Verviers – La Calamine hält ebenfalls zentral in unserer Gemeinde.
Die Linie 710 verbindet Welkenraedt und Kelmis.
Die Linie 24 des AVV gibt eine direkte Verbindung von und nach Aachen-Bushof.

Mit dem Auto
Geben Sie in ihrem Navigationsgerät die zentrale Anlaufstelle „Lütticher Straße in 4720 Kelmis“ ein

Autobahn E40/A4:
Richtung Aachen, Ausfahrt 37 ter Thimister-Clermont dann N3 Richtung Henri-Chapelle – La Calamine
Richtung Lüttich, Ausfahrt 39 Eynatten, dann links auf Aachener Straße/N68, dann Frepert, Hergenrather Straße, Hauseter Straße, Bahnhofstraße und Altenberger Straße Richtung Lütticher Straße/N3 in Kelmis

Mit dem Zug (Bahnhof Hergenrath)

Aachen Hauptbahnhof nach Spa-Géronstère, jede Stunde ab 7.04 Uhr bis 20.04 Uhr über Hergenrath (7.13 Uhr) – Welkenraedt – Verviers

Spa-Géronstère nach Aachen Hauptbahnhof, jede Stunde ab 6.38 Uhr bis 19.38 Uhrüber Verviers – Welkenraedt –  Hergenrath (7.48 Uhr).

Mit dem Fahrrad
Auf der Ravel-Strecke 39 erreicht man das nördliche Kelmis.
Nach Südosten sind es 13 km auf dem Inter-RAVeL zur Vennbahn in Raeren.

MARIE-ISABELLE HILLIGSMANN

Anfang Februar hat das Wohn- und Pflegezentrum für Senioren in Kelmis geöffnet. Heimleiterin der Residenz Leoni ist Marie-Isabelle Hilligsmann.

Das Gelände, auf dem die Residenz Leoni gebaut worden ist, kennt sie aus dem Effeff. Aus gutem Grund: Ihre Kindheit hat sie dort verbracht. Ihr Elternhaus steht noch immer an der Lütticher Straße 166, wo ihre Eltern Hubert Hilligsmann und Loulou Ohn wohnen. Marie-Isabelle wohnt mit ihrer Familie mittlerweile in Hombourg.

Die Titelstory des ersten „Kelmis Magazins“ wurde ihr und der Residenz Leoni gewidmet. 

MARIE-ISABELLE HILLIGSMANN

Heimleiterin der Residenz Leoni

JOSEPH NYSSEN

Joseph Nyssen führt das Café-Restaurant „Im Winkel“ in Hergenrath seit 25 Jahren. Insofern es die Coronakrise zulässt, soll am 15. November darauf angestoßen werden. „Am 15. November 1996 habe ich seinerzeit den ‚Winkel‘ eröffnet. Um das Jubiläum zu feiern, werde ich an diesem Tag die Getränke zum Preis von vor 25 Jahren anbieten“, sagt er im „Kelmis Magazin“.

Höchstens noch zwei, drei Jahre will Joseph Nyssen den „Winkel“ betreiben. Dann beginnt er seinen wohlverdienten Ruhestand.

JOSEPH NYSSEN

Betreiber Café-Restaurant "Im Winkel"

LARISSA SCHMITZ

Mit Larissa Schmitz weht ein weiblicher Wind in der offenen Jugendarbeit der Gemeinde. Die 27-Jährige ist seit Oktober im Jugend- und Animationszentrum (JAZ) im Einsatz.

Ihr Aufgabenbereich ist vielfältig: Treffarbeit, Jugendsozialarbeit, aufsuchende Arbeit, Projektarbeit und Einzelfallhilfe. Eine Priorität ist der Aufbau einer Mädchengruppe. „Die Jugendarbeit ist sehr oft eine Männerdomäne“, erklärte sie im „Kelmis Magazin“. Ein anderes Steckenpferd ist die Jugendarbeit in Hergenrath. „Es braucht einige Jahre, um erfolgreich etwas aufzubauen und das Vertrauen zu gewinnen. Und dann heißt es: dran bleiben.“

LARISSA SCHMITZ

Jugendarbeiterin