ÖKLE

Alle Bürgerinnen und Bürger können sich für die ÖKLE bewerben. Bei einem KPLE spielt die Örtliche Kommission für Ländliche Entwicklung (ÖKLE) eine wichtige Rolle. Sie setzt sich zum größten Teil aus Bürgerinnen und Bürgern der Gemeinde zusammen. Auch einige Gemeinderatsmitglieder können hinzustoßen. Die Kommission soll insgesamt 20 bis 60 Personen umfassen, die aus den unterschiedlichsten wirtschaftlichen, beruflichen und kulturellen Kreisen stammen. Die Gruppe soll auch verschiedene Altersspannen abdecken.

Die ÖKLE ist quasi das Bindeglied zwischen Gemeindeverwaltung und Bevölkerung. Auf Basis der Analyse und unter Einbeziehung der Ideen aus den Bürgerversammlungen definiert die ÖKLE Entwicklungsziele für die kommenden zehn Jahre. In Arbeitsgruppen werden schon ausgewählte Projekte ausgearbeitet.

Sind in das KPLE alle Prozessschritte in schriftlicher Form eingeflossen, wird das Dokument der Wallonischen Region zugestellt, die über dessen Zulässigkeit entscheidet. Wenn alles klappt, können die Beteiligten (ÖKLE, Bürgerinnen und Bürger, die Kelmiser Verwaltung und die WFG) dann mit der Realisierung der Projekte, die von der Wallonischen Region bezuschusst werden, beginnen.

Weil die Erarbeitung des KPLE ein langwieriger Prozess ist, der zwei bis drei Jahre andauern kann, ist es möglich, weniger umfangreiche Projekte auch schon parallel zur Erarbeitung des KPLE anzustoßen und umzusetzen.

Was ist die ÖKLE? 

Die Örtliche Kommission für Ländliche Entwicklung (ÖKLE) ist eine beratende Kommission der Gemeinde. Sie besteht aus Bürgerinnen und Bürgern, die aus allen drei Ortschaften, möglichst verschiedenen Alters- und Berufsgruppen, wirtschaftlichen und kulturellen Bereichen kommen und so die Vielfalt der Gemeinde widerspiegeln. Höchstens 25% der Mitglieder dürfen laut Dekret der Wallonie zeitgleich im Gemeinderat vertreten sein.  Die ÖKLE ist ein Instrument zur Partizipation in der Gemeinde Kelmis.

Wie arbeitet die ÖKLE? 

Für das KPLE spielt die ÖKLE eine bedeutende Rolle. In Kelmis gibt es diese Kommission bisher noch nicht, da die Gemeinde erstmals von der Wallonischen Region für das KPLE zugelassen wurde. Wichtig ist, dass ihre Arbeit sich nicht an der Parteipolitik orientiert: sie arbeitet überparteilich und verfolgt eine langfristige Entwicklungsstrategie, die sie für die Gemeinde erarbeitet.

Mindestens vier Mal im Jahr muss die Kommission tagen. Auf Basis des KPLE schlägt die ÖKLE der Gemeinde Projekte vor. Für jedes Projekt ist eine Arbeitsgruppe verantwortlich, die das Voranschreiten des Projekts koordiniert. Bürgerinnen und Bürger der Gemeinde sind eingeladen, an den Arbeitsgruppen mitzuwirken. Darüber hinaus arbeiten die Arbeitsgruppen und die ÖKLE mit Vereinen und Initiativen zusammen. Dabei entsteht ein Netzwerk zwischen den Akteuren der Gemeinde.

Wie setzt sich die ÖKLE zusammen?

Die Kommission umfasst mindestens zehn und höchstens 30 effektive Mitglieder (und die entsprechende Anzahl an Ersatzmitgliedern), die vom Gemeinderat ernannt werden. Ihren Vorsitz übernimmt laut den gesetzlichen Vorgaben der Bürgermeister oder ein Stellvertreter. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ostbelgien (WFG) ist von der Wallonischen Region als Begleitorgan anerkannt.

Die Bewerbungen als Mitglied der ÖKLE von Kelmis werden an die Wirtschaftsförderungsgesellschaft Ostbelgien gesandt. Die WFG schlägt dem Gemeinderat die Mitglieder der örtlichen Kommission vor, der dann über dessen finale Zusammensetzung entscheidet.

Die Einberufung der Kommission erfolgt nach der Vorstellung der Analyseergebnisse im Rahmen der Bürgerversammlungen und ist daher voraussichtlich erst Mitte des Jahres 2024 zu erwarten.

Die Bewerbungsunterlagen als Download finden Sie zu gegebener Zeit hier.