19. März 2026
Aus dem Gemeindehaus
Internationale Initiative verbessert die Wassersicherheit im Einzugsgebiet der Göhl
Am 3. Februar unterzeichneten Vertreter von Niederländisch-Limburg und Belgien ein Kooperationsvereinbarung zur Verbesserung der Wassersicherheit im Einzugsgebiet der Göhl. Durch gemeinsame Investitionen in Maßnahmen im belgischen Teil des Flussgebiets wird das Hochwasserrisiko für die Bevölkerung in Belgien und Süd-Limburg verringert.
Die extremen Überschwemmungen im Juli 2021 haben gezeigt, dass Wasser keine Grenzen kennt; heftige Regenfälle verursachten auf beiden Seiten der Grenze massive Schäden. Entscheidungen und Maßnahmen flussaufwärts in Belgien haben direkte Auswirkungen auf die Wassersicherheit in den Niederlanden. Daher bündeln die niederländische und die belgischen Partner ihre Kräfte, um gemeinsame Forschung zu betreiben und Maßnahmen im belgischen Teil der Göhl umzusetzen.
Zusammenarbeit
Die niederländischen und belgischen Behörden arbeiten daher gemeinsam an Forschungsprojekten und Maßnahmen im belgischen Teil des Flussbeckens. Sieben Partner sind an dem Projekt beteiligt: die Gemeinden Bleyberg, Lontzen, Kelmis, Raeren und Welkenraedt, die Provinz Lüttich sowie das Programm für Wassersicherheit und Raumplanung Limburg (WRL), die die Zusammenarbeit koordiniert.
Aus der Absicht zur Umsetzung
Die Kooperation baut der im Mai 2024 unterzeichneten Absichtserklärung auf. Die neue Vereinbarung formalisiert die Vorgehensweise. Bei der Zusammenarbeit und der gemeinsamen hydrologischen Forschung könnten Modelle und Massnahmen besser koordiniert werden.
Programm WRL
Das Programm WRL wurde nach den Überschwemmungen von 2021 ins Leben gerufen, um Limburg besser vor Folgen extremer Niederschläge infolge des Klimawandels zu schützen.
Öffentliche Beratung des MER-Plans
Um die zukünftigen Schritte zu strukturieren, wurde eine Orientierungsnote (NRD) erstellt. Sie legt fest, welche Umweltauswirkungen untersucht werden müssen und auf welcher Detailebene dies erfolgen soll. Die NRD leitet die Erstellung des Plans zur Umweltverträglichkeitsprüfung (MER-Plan). Eine öffentliche Konsultation ist für den Zeitraum bis zum 30. April vorgesehen.