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Nach dem Zweiten Weltkrieg

Während des letzten Weltkrieges wurde Kelmis-La Calamine entgegen dem Völkerrecht unter dem Namen "Moresnet" durch Führererlass vom 18. Mai 1940 vom Dritten Reich annektiert. Nach der Befreiung im September 1944 wurde die Vorkriegslage bestätigt.
Durch Gesetz vom 2. August 1963 wurde die Gemeinde als deutschsprachig mit französischen Spracherleichterungen anerkannt. Ein Gesetz vom 9. August 1963 übertrug die Gemeinde zum Gerichtskanton Eupen. Durch Königlichen Erlass vom 13. Oktober 1972 erhielt sie die amtliche Bezeichnung "Kelmis (La Calamine)". Damit wurde die 1919 irrtümlicherweise eingeführte hyperkorrekte flämische Form "Kalmis" durch den alten limburgischen Namen ersetzt. Erst nach den Gemeindefusionen, die am 1. Januar 1977 verwirklicht wurden, ist durch Königlichen Erlass vom 10. März 1977 die neue Gemeinde zum Wahlkanton und –distrikt Eupen geschlagen worden.
Durch die 1977 durchgeführten Gemeindefusionen entstand die heutige Großgemeinde Kelmis. Sie wurde aus den Altgemeinden Hergenrath, Kelmis und Neu-Moresnet gebildet.

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